LABER-GANTER Akademie
Fortbildung
Du brauchst eine Fortbildung für Deine Praxis.
Wir kommen zu Euch — zu einem Termin, den wir gemeinsam vereinbaren.
Was Ihr braucht, wissen wir noch nicht. Deshalb fangen wir mit einem Gespräch an.
Eure Fortbildung entsteht aus diesem Gespräch
Vielleicht kommt Ihr mit einer ziemlich klaren Vorstellung zu uns. Ihr möchtet manuell-funktioneller arbeiten. Ihr wollt bei Stimme sicherer werden. Oder Ihr merkt bei bestimmten Patienten immer wieder: An dieser Stelle kommen wir nicht so recht weiter.
Im Vorgespräch versuchen wir zu verstehen, worum es dabei geht. Was beschäftigt Euch? Was macht Ihr bereits? Wo möchtet Ihr nach der Fortbildung anders oder sicherer handeln können?
Das Vorgespräch gibt uns eine erste Hypothese. Damit bereiten wir Eure Fortbildung vor: Wir wählen Inhalte aus, stellen Material zusammen und haben eine Vorstellung davon, woran wir miteinander arbeiten wollen.
Und dann fangen wir an.
Vielleicht bestätigt sich ziemlich genau, was wir vermutet haben. Ihr wolltet eine bestimmte Methodik kennenlernen, genau dort liegt der Bedarf, und wir arbeiten daran.
Es kann aber auch anders kommen.
Vielleicht üben wir eine manuelle Technik und stellen dabei gemeinsam fest: Die Bewegung selbst ist gar nicht das Entscheidende. Es wäre hilfreicher, der Palpation mehr Raum zu geben — Strukturen unter den Fingern sicherer voneinander abzugrenzen, ihren Verlauf nachzuvollziehen und wahrzunehmen, was sich unter der Hand eigentlich verändert.
Dann brauchen wir nicht die nächste Technik. Dann brauchen wir zunächst Palpation.
Anatomie und Physiologie können dabei noch einmal mehr Raum brauchen. Diese Grundlagen bekommen je nach Ausbildungsweg unterschiedlich viel Raum, und manches davon liegt im Berufsleben inzwischen einige Jahre zurück.
Und manchmal liegt die entscheidende Frage noch einmal ganz woanders: Ein Pathomechanismus muss verständlich werden, bevor eine Intervention sinnvoll eingeordnet werden kann; oder der Befund ist längst da und die eigentliche Arbeit beginnt bei der Frage, was davon überhaupt Gewicht bekommt.
Und manchmal bestätigt sich unsere erste Annahme einfach: Die Grundlagen tragen. Es fehlt tatsächlich genau die Methodik, wegen der Ihr gekommen seid.
All das darf passieren.
Was Ihr schon sicher könnt, müssen wir nicht noch einmal unterrichten. Wo eine Grundlage für den nächsten Schritt hilfreich wird, vertiefen wir sie. Danach kehren wir zur ursprünglichen Frage zurück und schauen, was sich verändert hat.
So entsteht die Fortbildung nicht nur für Euch, sondern auch mit Euch.
Diese Denkweise kennst Du
Du hältst nicht an der ersten Planung fest, nur weil Du sie gemacht hast. Du arbeitest mit dem weiter, was sich zeigt.
Das verlangt von uns einen großen fachlichen Möglichkeitenraum. Nicht, damit wir möglichst viel davon in Eure Fortbildung packen, sondern damit wir auswählen können.
Ihr sollt nicht möglichst viel bekommen. Ihr sollt das bekommen, was Ihr gerade braucht.
Deshalb schreiben wir das Skript hinterher
Arbeitsmaterial bringen wir mit. Das endgültige Skript entsteht aber erst, wenn wir wissen, welche Fortbildung tatsächlich stattgefunden hat: Welche Fragen haben uns beschäftigt? Wo sind wir tiefer eingestiegen als gedacht? Welche Grundlagen haben wir ergänzt?
So bekommt Ihr nicht das Skript zu der Fortbildung, die wir geplant hatten. Ihr bekommt das Skript zu der Fortbildung, die Ihr tatsächlich hattet.
Und dann kommt Montag
Ihr seid wieder in Eurer Praxis. Jetzt sitzt dort kein Seminarpartner, sondern ein echter Patient. Ein Befund ist plötzlich weniger eindeutig. Eine Technik fühlt sich anders an. Etwas funktioniert hervorragend — und an einer anderen Stelle entsteht eine Frage, die am Fortbildungstag noch gar nicht entstehen konnte.
Wenn es für Euren Auftrag sinnvoll ist, endet unsere gemeinsame Arbeit deshalb nicht mit dem Fortbildungstag. Wir können von Anfang an vereinbaren, dass wir uns nach einer Zeit wiedersehen und mit dem weiterarbeiten, was inzwischen in Eurer Praxis passiert ist.
Wie groß muss Eure Fortbildung sein?
Das wissen wir ebenfalls nicht, bevor wir über Euer Anliegen gesprochen haben.
Vielleicht seid Ihr eine kleine Praxis und habt eine sehr konkrete Frage. Wenn dafür ein gemeinsamer Nachmittag bei Euch sinnvoll ist, machen wir daraus keinen ganzen Fortbildungstag, nur weil wir einen ganzen Tag verkaufen könnten. Vielleicht zeigt sich, dass wir einen vollständigen Tag brauchen. Und vielleicht geht es um einen größeren Zusammenhang, mehrere Tage oder eine Begleitung über den Fortbildungstermin hinaus.
Auch die Zahl der Teilnehmenden entscheidet nicht darüber, wie groß Euer fachlicher Bedarf sein darf. Zwei Menschen können eine komplexe Fragestellung mitbringen. Ein größeres Team kann an einem klar begrenzten Thema arbeiten.
Wenn für Euer Anliegen eine zusätzliche fachliche Perspektive sinnvoll ist, kann über LABER-GANTER + eine weitere Fachperson dazukommen.
Der Umfang folgt dem Auftrag. Nicht umgekehrt.
Deshalb gibt es keinen Modulkatalog, aus dem Ihr vorher die passende Fortbildung zusammensetzen müsst — und keinen einheitlichen Preis für „eine Fortbildung“.
Honorar
Für unsere InHouse-Fortbildungen gibt es keinen pauschalen Preis — und auch keinen Richtwert, der für unterschiedliche Praxen dasselbe bedeuten würde.
Das Honorar entsteht aus dem, was Ihr bearbeiten möchtet, dem dafür sinnvollen zeitlichen und praktischen Rahmen, gegebenenfalls weiteren fachlichen Perspektiven über LABER-GANTER + und der anschließenden Begleitung im klinischen Alltag. Hinzu kommen Fahrt- und gegebenenfalls Übernachtungskosten.
Das Vorgespräch ist kostenfrei. Danach bekommst Du einen konkreten Vorschlag für Dein individuelles Fortbildungsanliegen und ein transparentes Angebot.
Am Anfang braucht es noch keine fertige Bestellung.
Vielleicht ist die Frage schon sehr klar. Vielleicht habt Ihr nur das Gefühl, dass Ihr an einer bestimmten Stelle immer wieder hängenbleibt. Beides reicht für den Anfang.